Mittwoch, 26. Juni 2013

verteilt, verkauft, entsorgt ... unsere Schule wird heute beerdigt

Es ist der letzte Tag.

Die Don-Bosco-Schule Hildesheim wird heute zu Grabe getragen. Die Einrichtung ist abtransportiert.
Ein Teil ist in die Räume der ehemaligen von Freiherr-von-Stein-Schule im Pfaffenstieg gebracht worden.
Einiges wurde in andere Schulen verteilt, einiges verkauft oder entsorgt.

Am neuen Standort im Pfaffenstieg werden die verbliebenen letzten 2 Jahrgänge 9 & 10 den Rest ihrer Schulzeit verbringen. Die "jüngeren" Klassen werden zu den Schülern der Augustinusschule in der Treibestraße 2 ziehen.

 




Das Ende in der Bromberger-Straße.

Was uns aber nicht genommen werden kann, ist die Zeit, die wir dort erlebt haben. Als Schüler und als Eltern. Natürlich war nicht alles paradiesisch, aber vieles war deutlich anders und besser als an anderen Schulen.

Mich hat immer die freundliche offene und faire Atmosphäre beeindruckt. Das menschliche und zugewandte.
Die guten Schulprojekte, die hervorragenden Aussichten für einen Wechsel auf das Gymnasium, die moderne Ausstattung der Fachräume, die engagierten Lehrer, die Kooperation mit der Universität und die Vernetzung mit dem Handwerk. Es war meine Idealvorstellung einer Realschule.

Das alles war natürlich für das Bistum kein Argument um der Schule eine Chance für die nächsten Jahre zu geben. Das diese Werte für eine Kirche keine entscheidende Bedeutung haben, hat zumindest mich sehr überrascht, und mir in mancherlei Hinsicht die Augen geöffnet.



Ich möchte mich ausdrücklich bei den Lehrern und der Schulleitung bedanken, die unsere Kinder in dieser Zeit begleitet haben.

Manche einige Monate, andere bis heute. Ebenfalls vielen Dank an alle, die sich für unsere Kinder eingesetzt haben. Das waren die Steuerungsgruppen der Schulen, in der viele Lehrer und viele Elternvertreter zusammengearbeitet haben, und natürlich die vielen anderen, die mit uns versucht haben, die Schließung zu verhindern. Leider war das erfolglos. Ich bin mir aber sicher, daß ohne diese Unterstützung ein vernünftiger Neubeginn nicht möglich gewesen wäre.

Heute am Mittwoch, den 26. Juni 2013, wurde ein letztes Mal mit allen Don-Bosco-Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften gefeiert. Es war ein Abschied der besonderen Art .

In jedem Ende wohnt ein neuer Anfang inne....

Wie der Neubeginn wird, werden wir dann nach den Ferien sehen.
Ich hoffe für alle Beteiligten, es wird ein guter.

Mittwoch, 21. März 2012

HAZ : Oberschule " Don - Bosco wird verschwinden " Augustinus wird Oberschule und unsere Schüler zwangsweise auch

Und schon wieder wurden wir belogen.

Wie jedesmal, wenn man etwas Neues erfährt, stellt sich heraus, daß das, was man bereits gesagt oder zugesichert bekommen hat eine dreiste Lüge ist. Ich tue mich schwer mit diesem Wort. Aber wie soll man es denn sonst nennen ? Modifizierte Wahrheit ? Schon wieder und immer alles falsch verstanden oder mal wieder nie gesagt ?

So wie nachweislich gelogen wurde, als den Eltern im ersten Gespräch von Dr. Wächter zugesichert wurde, daß "die Schließung nicht in Stein gemeißelt" ist und sich hinterher herausstellte, daß zu diesem Zeitpunkt bereits alles beschlossen war.

So wurde auch gelogen, als Dr. Wächter darauf angesprochen wurde, ob die Augustinus dann ( nach dem Zusammenschluß mit der Don - Bosco ) doch bestimmt eine Oberschule werde und im Brustton der Überzeugung und vehement behauptet wurde, es gäbe diese Pläne nicht. Warum steht dann aber genau das heute in der Hildesheimer Zeitung ?

Das Bistum ist der Idee gegenüber "aufgeschlossen" daß die Augustinus-Schule eine Oberschule werden soll. Schön und gut, daß die Augustinus das beschließt. Waren wir auch beteiligt an der Entscheidung ? Gehört haben wir jedenfalls nichts davon. Vielleicht finden das einige Eltern auch gut. Ärgerlich ist aber, daß uns ständig etwas anderes erzählt wird, als offensichtlich geplant ist.

Eines scheint klar zu sein - keine einzige Zusicherung die uns gegeben wurde hat die Spur eines Wertes.
Alle Informationen, die wir erhalten hat die Presse vor uns - bzw. bekommt nur die Presse.

Wir sind die Schafe und Bischof Trelle ist der Hirte. Wer würde schon die Schafe fragen, was sie von den Entscheidungen des Hirten halten. Unser Hirte fragt uns jedenfalls nicht. Blöd nur, daß einige Schafe denken und schreiben können.


Sonntag, 26. Februar 2012

Kontakt zur St.Augustinus in der nächsten Woche

Wir haben uns auf einem Elternabend unterhalten und nachgefragt, welche Veränderungen in den nächsten Wochen und Monaten zu erwarten sind. Leider fehlen uns Eltern jegliche Informationen dazu.

Eigentlich war das mit dem Bistum ganz anders besprochen. Dort wurde uns immer wieder zugesichert, daß es eine Zusammenarbeit und gemeinsame Planung mit Elterngruppen geben würde.

Davon ist bisher nichts erfolgt.


Es stellen sich aber zunehmend dringende Fragen:

- Auf welche und was für eine Schule werden unsere Kinder wechseln ?
- Gibt es geeignete Räume ?
- Welche Lehrer bleiben ?
- Wird es auch beim Wechsel eine Art "Schulleitung" geben ?
- Werden während der nächsten Monate in der Unterrichtszeit bereits Bauarbeiten beginnen ?

- Können wir etwas von der guten Schulausstattung an die andere Schule mitnehmen ( Computer,   Biologie-Ausstattung / Technik & CNC Maschine / Chemieraum / Whiteboards etc. ) oder bekommt das alles die IGS und unsere Kinder haben nichts mehr davon ?
- Wie wird der Umzug organisiert ?
- Wird es durch die weniger werdenden Lehrer zu Unterrichtsausfällen kommen ?
.... und so weiter.


Zu jedem Schuljahrsbeginn sind und werden rechnerisch mindestens 7 Lehrer gehen.
Wenn sich mehr Lehrer als geplant selbst eine neue Stelle suchen, sind weniger Lehrer da, als benötigt werden.

Was passiert, wenn Lehrer krank werden ?
Kann das aufgefangen werden, oder kommt es dann zu Unterrichtsausfällen ?


Genau das befürchten einige Eltern.

Sicher ist es ersteinmal keine Katastrophe wenn einzelne Unterrichtsstunden  ausfallen. Wenn es sich aber insgesamt oder in einem Fach häuft, muß irgendwann der Lehrinhalt nachgeholt werden, sonst entstehen Lücken. Weiteren Unterrichtsinhalt auf lückenhafte Grundlagen aufzubauen dürfte schwierig werden.


 
Zudem wird es schwierig mit immer weniger Lehrern Unterricht zu vertreten, wenn Lehrer erkranken.
Genau das ist in einzelnen Klassen passiert. 




Eine Erkrankung kann man nicht vorhersehen und auch niemandem vorwerfen. Das wird auch keiner von uns Eltern wollen. Wir finden es großartig das sich die Lehrer sehr bemühen, aber eigentlich muß das Bistum dafür sorgen, daß unsere Kinder ohne Unterrichtsausfälle und Wissenslücken die restliche Schulzeit gut absovieren können. Dort hätte klar sein müssen, das es diese Probleme geben kann.


Das Bistum wollte die Schließung unserer gut funktionierenden und gut ausgestatteten Schule und hat sich nun darum zu kümmern, das das nicht noch mehr zu Lasten unserer Kinder geht. Es reicht doch schon, daß diese Schule geschlossen und keiner weiß wie sich das alles noch entwickeln wird.


Frau Griese-Eilers von unserem Schulelternrat spricht seit zwei Wochen mit Vertretern des Bistums und hat Kontakt zur St.Augustinus Schule aufgenommen. Sie wird sich in der kommenden Woche mit dem Schulelternrat der St.Augustinus Schule und voraussichtlich auch mit dem Rektor der St. Augustinus Herrn Burghardt ( der der Rektor unserer Kinder sein wird ) treffen und versuchen einige Fragen zu klären.

Wenn Ihr also Fragen habt, bitte sendet sie an folgende Email-Adresse:  dbs-schulelternrat@gmx.de
Frau Griese-Eilers wird versuchen die Fragen zu klären. Leider ist sie im Moment die Einzige, die Kontakt zum Bistum und zur St. Augustinus haben wird.

Laut Herrn Dr. Wächter vom Bistum beginnt die Planung erst im Sommer ( leider ), es wird aber sicher schon nachgedacht ...

Sofern jemand von Euch Informationen bekommt, die wir im Blog veröffentlichen können, bitte an uns weiterleiten, damit auch andere Eltern mehr wissen.


Wir wünschen Euch einen guten Wochenbeginn !

Hildesheime Allgemeine am Mittwoch 29.02. Beitrag

Am Mittwoch 29.02. wird ein Beitrag in der HAZ erscheinen:

  

 

Hildesheim - Don-Bosco-Schüler wollen Kiosk bei Schulschließung mitnehmen

Hildesheim (hei). Seit einem Jahr steht fest, dass die Don-Bosco-Schule schließen wird. Noch immer sind die Schüler traurig und wütend - das zeigt eine Umfrage von Achtklässlern für das Projekt "HAZ macht Schule". Die Befragten loben die Lage im Grünen und die gute Ausstattung. Den Schulkiosk, den Schüler unter Anleitung der Lehrerin Marianne Köhler betreiben, wollen viele am liebsten mitnehmen, wenn die letzten Klassen 2013 in die Innenstadt umziehen. Der Text erscheint auf einer Sonderseite in der Mittwochausgabe dieser Zeitung.





Samstag, 25. Februar 2012

Neuigkeiten in Sicht ? 1000 Fragen

Nachdem nun lange "Funkstille" herrschte, scheint nun endlich etwas Bewegung in die Planung zu kommen.

Was gerade passiert...


In den letzten 2 Wochen hat Frau Griese - Eilers unsere Schulelternratsvertreterin diverse Termine wahrgenommen, bzw. Gespräche geführt. Unter anderem gab es ein Gespräch mit dem Schulelternrat der Augustinus-Schule, und soweit wir das wissen, auch Gespräche mit dem Bistum.

Danke an Frau Janitz für die Info.

Am kommenden Mittwoch ( 22.02.12) wird es ein Treffen mit dem Bistum und Frau Giese-Eilers geben, dort kann sie Fragen zur weiteren Planung bzw. Entwicklung stellen.

Leider haben wir diese Information erst heute erhalten, es ist aber möglich, Frau Griese-Eilers die Fragen zu senden, die Ihr als Schüler oder Eltern geklärt haben möchtet. Wenn Zeichen und Wunder geschehen,
erhalten wir als Eltern dann vielleicht auch die eine oder andere Antwort auf die Fragen, die uns auf den Nägeln brennen.

Ein Treffen mit den Eltern, oder gar die versprochenen Arbeitsgruppen sind derzeit NICHT geplant.
Wir hätten da etwas anderes erwartet, und auch erwarten können. 

Hier der Link an den Schulelternrat, für alle die ihre Fragen an Frau Griese-Eilers weiterleiten wollen:
E-Mail: dbs-schulelternrat@gmx.de

Für April ist ein Treffen des Schulelternrates in Planung.
Wir versuchen aber auch zwischenzeitlich ein paar Informationen zu bekommen, und die hier zu veröffentlichen.

Eine große Bitte : sagt doch bitte weiter, daß nun ab und an wieder auf den Blog geschaut werden soll,
damit Ihr wenigstens die paar Informationen bekommt, die im Umlauf sind.

Wir sind darauf angewiesen, daß auch ein paar von Euch Schülern die Information weiterleitet.
Ihr wisst doch, wie das ist... Eltern und Internet !

LG !

Samstag, 2. Juli 2011

... und es geht immer noch weiter

Wie intern ja schon durchsickerte, sollen auch noch 3 katholische Grundschulen geschlossen werden. Zuerst hat es jetzt die Bonifatius-Grundschule getroffen, die    ....  oh welch eine Überraschung ! ... im gleichen Gebäudekomplex ist, wie die Haupt- und Realschule.

Die Presse ( hier wiedereinmal einen großen Dank an die Kehrwieder am Sonntag ) berichtete am 19.06. darüber:



Wie überaus angenehm und auch praktisch es ist, wenn der Gebäudekomplex teilrenoviert und gänzlich leer an die Gesamtschule übergeben werden kann !


Und noch angenehmer, daß bei konfessionellen Schulen eine Anhörung der Eltern zur Schließung nicht notwendig ist. Ich bin begeistert. 


Die Eltern der Bonifatius-Schüler werden vom Bistum Hildesheim genauso am Nasenring durch Hildesheim gezogen werden wie wir, und die Stadt zieht fröhlich mit.

 
Es ist zudem sehr interessant, wie viel Wert das Bistum der Zusammenarbeit, Information und auch der die Einbindung der Eltern beimißt.

Von der vollmundig angekündigten Bildung von entsprechenden Arbeitsgruppen für die Don-Bosco-Schule ist weit und breit nichts zu hören und zu sehen. Ja bitte wo ist denn das eine gute Kommunikation ? Totstellen und die Zeit für das Schließen weiterer Schulen verwenden ?

Den Eltern der Bonifatius-Schule kann ich aus Erfahrung nur empfehlen, gemachte Zusagen sehr vorsichtig zu bewerten. Uns wurde auch mal gesagt "Es ist noch nichts in Stein gehauen" was zu dem Zeitpunkt bereits schlicht gelogen war.

Das Bistum als katholische Kirche, die Verantwortlichen für die Schließung und Bischof Trelle hinterlassen so einen sehr nachhaltigen Eindruck bei uns und bei unseren Kindern.
Gratulation !


Mittwoch, 26. Januar 2011

... Zwischenbericht : wir sind noch da

Nach einer gewissen Schockstarre  und einer Zeit, die wir Eltern und die Elternvertreter für die Neuorientierung und die Verarbeitung der Ereignisse genutzt haben, wollen wir einen kleinen Zwischenbericht geben:

Herr Rother - unser Schulleiter - wird zum Schujahrswechsel 2012/2013 die Schule verlassen und einen neuen Aufgabenbereich im Generalvikariat des Bistums übernehmen.

Wir bedauern, daß eine Begleitung durch den Schulleiter bis zum Tag der Schulschließung dadurch nicht möglich sein wird. Leider vermindert es nicht die anstehenden Veränderungen. Trotz dieser bedauerlichen Entwicklung bitten wir zu bedenken, daß es nicht Herr Rother ist, der die Schule schließen will und wird.

Das haben wir Herrn Dr. Wächter und Bischof Trelle anzulasten bzw. zu verdanken.





Wir fragen uns natürlich alle, welche Lehrer bleiben und welche zum Schuljahreswechsel gehen werden, leider gibt es dazu noch keine Informationen. Wir bleiben aber dran.


Für Anfang Februar ist eine Elternbeiratssitzung geplant. Dort sollen verschiedene Arbeitsgruppen gebildet werden, die sich für unterschiedliche Aspekte engagieren werden. Zum Einen fehlen Angaben zur geplanten
weiteren  Entwicklung der "Fusion" und wie die Zeit bis zur Schulschließung seitens des Bistums ablaufen soll.

Herr Dr. Wächter hat dazu noch keine Angaben gemacht.


Unsere Leiterin des Schulelternvorstands Frau Griese-Eilers bemüht sich um einen Gesprächstermin mit Herrn Wächter. Leider hat sich Herr Wächter noch nicht zurückgemeldet oder geäußert. Macht aber nichts, wir sind ja hartnäckig.

Zum Anderen soll weiterhin deutliches Engagement für die Schule fühlbar und sichtbar bleiben.

Es wäre gut, wenn sich einige Eltern melden würden, die an den Arbeitsgruppen aktiv teilnehmen möchten. Näheres teilen wir noch mit.



Dem Schulelternrat ist es wichtig, den Eltern, Lehrern und Schülern zu vermitteln, daß es weiterhin Verbesserungen geben soll. Es wird kein " das lohnt sich nicht für die restliche Zeit " geben.
Viele Schüler und viele Lehrer gehen solange Tag für Tag zur Don-Bosco, bis Herr Dr. Wächter und Bischof
Trelle die Tür abschließen, und solange soll es natürlich so gut wie möglich laufen.




Und aus diesem Grund wird trotzdem auch dieses Jahr wieder der Namenstag von Don-Bosco (31.01.) gefeiert.  Diesen Freitag finden am " Don-Bosco Tag" viele Aktionen statt, es ist Schüler-Lehrer-Begegnung, und es ist gut, daß es diesen Tag nach wie vor gibt.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Schließungsbeschluß liegt vor



Der Schulleitung der Don-Bosco-Schule liegt der Schließungsbeschluß mittlerweile vor. Das Bistum kann sich also problemlos von unserer Schule trennen.  So erleben wir also das Bistum Hildesheim: " im Mittelpunkt steht der Mensch" solange es nichts kostet und keine Mühe bereitet.

Wir hoffen, daß die weitere Vorgehensweise so reibungslos und professionell wie zugesagt vonstatten gehen wird. .. nun ja, mal wieder so eine Zusage. Bleibt abzuwarten welche Qualität diese Zusage haben wird.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Antwort von Bischof Trelle ... Eltern und Lehrer konnten keine überzeugenden Vorschläge oder Rettungspläne vorlegen

Heute habe ich die Antwort von Bischof Trelle auf meinen Brief erhalten.


Danke für diese persönliche Rückmeldung.


Kern des Briefes ist leider, daß " die von einigen engagierten Eltern und Lehrern vorgelegten Vorschläge und Rettungspläne leider nicht überzeugen konnten."

Insofern wäre die Aussage von Herrn Wächter korrekt gewesen: "die Planung sei nicht in Stein gehauen". Für die katholische Realschule in Bremerhaven wäre 2002 auch eine Schließung geplant gewesen, die Schließung konnte aber aufgrund diverser Verhandlungen vollständig ausgesetzt werden.

... Bei aller Anerkennung des großen Engagements ( konnten unsere Vorschläge und Rettungspläne von Eltern und Lehrkräften ) nicht überzeugen.


Der Antwortbrief wird zusammen mit dem entsprechenden von mir geschriebenen Brief heute abend eingescannt und kann danach auf der Seite "Presse" gelesen werden.


... hat es also leider doch daran gelegen, daß wir nur verhältnismäßig zahm Wiederstand geleistet haben ? Wäre mit noch mehr Nachdruck tatsächlich konkret verhandelt worden ?

Den Eindruck das wirklich eine Lösung oder eine Rettungsmöglichkeit für die Don-Bosco-Schule gesucht wurde, hatten die beteiligten Elternvertreter leider nie.Wir hatten den Eindruck ins Leere zu rufen.


Dieser Vorgang bleibt trotz der ausführlichen Antwort leider doch ein Trauerspiel in mehreren Akten und ungewissem Ende.

Ich habe ausgeprägte Bedenken und kann momentan trotz des netten Wunsches von Bischof Trelle nicht optimistisch in die nächste Zukunft sehen - obwohl ich das sehr sehr gern würde.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

... bisher nur eine Email an den Vorstand des Schulelternrates

Letzter Stand:

Dr. Wächter hat letzte Woche eine Email an den Schulelternrat
gesendet. Inhalt: Begründung der Schließung, mit den bereits
bekannten Argumenten.
(sinkende Geburtszahlen, weniger katholische Taufen.... )

Nichts neues, und - bisher wohl auch nichts offizielleres -



Wenn Kirche so handelt, wie wir das hier erleben mußten, braucht
man sich im Bistum doch nicht wundern, wenn man es sich
seeeeeehr lange und gründlich überlegt, ob man sein Kind katholisch
taufen läßt - und sich dann womöglich auch bewußt dagegen
entscheidet. Soviel zu sinkenden Taufzahlen.

Kirche funktioniert nicht mehr wie in den letzten Jahrhunderten, in
denen man sozusagen "katholisch" geboren wurde.

Man ist kritischer geworden, und entscheidet danach, ob das, was
man als Kirche und Glauben erlebt, das ist, was man sich für sein
Leben wünscht und hinter dem man stehen kann.

Nicht leicht in einer Zeit, in der die Kirche mit einem durch die
Mißbrauchsvorwürfe arg ramponiertem Image zu kämpfen hat.

Es bleibt dann nur der Blick auf die Gegenwart und die Bereiche,
in der Kirche für Menschen direkt erfahrbar ist oder war.
Und das ist für viele eher der Kindergarten, die Schule, die
Gemeindearbeit.

Wenn dort aber eine Kirche "von oben" ohne Einbeziehung
erlebt wird - wie hier bei uns, wo man uns nur vorgaukelte,
mit überzeugenden Argumenten und Lösungsvorschlägen
ließe sich der angebliche Plan ändern, wird die Kirche
selbstverständlich große Probleme bekommen.

Schön, wenn der Dom ( im Zweiten Weltkrieg wurde der Dom
so gut wie vollständig zerstört und zwischen 1950 und 1960
neu aufgebaut ) für Millionen aufwändig renoviert werden kann,
gut wenn es die Möglichkeit gibt, den Andachtsraum für das
Priesterseminar für eine halbe Million neu zu gestalten.

Aber es ist danach definitiv unglaubwürdig, den Eltern von knapp
500 Schülern zu erklären, "kleine" Klassen mit unter 27 Schülern,
oder eine Chance mit neuen Konzepten für die Don-Bosco
wäre nicht finanzierbar.

Wir hätten versucht, dafür eine Lösung zu finden - doch die
Suche nach einer entsprechenden Lösung wurde vom Bistum
niemals in Erwägung gezogen. Sie ist schlicht nicht gewünscht.

Das Bistum wird merken, daß diese Art des Umgangs der
Kirche überhaupt nicht guttut.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

... Kommentar im Blog zur Sendung "Panorama : das Märchen von der Chancengleichheit"


von/mit Anja Reschke, 1. Dezember 2010

Das Märchen vom sozialen Aufstieg



Einen Monat war ich in Deutschland unterwegs. Ich wollte wissen, ob Kinder darauf vertrauen können, dass sie einen guten Platz in unserer Gesellschaft erreichen, wenn sie sich anstrengen.
Gibt es wirklich Chancengleichheit in Deutschland, so wie sie politisch immer propagiert wird?








Ich glaube nicht, daß der Eindruck entstehen sollte, Internatsschülern würde alles geschenkt.
Sicher wird hier genauso Leistung gefordert, wie an anderen Schulen , – aber – und das scheint mir der entscheidende Punkt zu sein – die Kinder können hier entsprechend ihrer Fähigkeiten gefördert werden, denn dafür gibt es an dieser Schule genug Zeit, Lehrer und Möglichkeiten.

Etwas ähnliches haben wir für unsere Kinder gefunden – nicht in einem Internat – sondern an einer sehr engagierten katholischen Haupt- und Realschule Don-Bosco in Hildesheim, die für ihre hervoragenden Leistungen mehrfach ausgezeichnet wurde.

Aber dieser pädagogische Idealfall wird gerade – ganz aktuell – von der katholischen Kirche geschlossen. Weil es eine weitere kath. Realschule gibt, und dadurch GELD gespart werden soll.

Ein unglaublich zynischer Vorgang, denn die Schließung sollte uns Eltern unter dem Motto verkauft werden: ” Wir machen die Schulen sicher für die Zukunft ”.

Zur Förderung der Schüler wurde eine Kooperation mit der nahegelegenen Universität eingerichtet. Diese Schule hat neueste Räume für Bio- , Chemie-, Physik- ,eine Laptopklasse und vieles mehr. Eine Schule mit viel Grün rundherum.

Ein pädagogischer Idealfall – für jeden (keineswegs nur Katholiken) zugänglich.

Bisher.

In 2 Jahren soll die Schule abgeschlossen werden. Und unsere Kinder irgendwo untergebracht – wo das sein wird, weiß zur Zeit nicht einmal das Bistum.

Es ist ein Skandal wie hier mit einer guten Schule und ihren Schülern umgegangen wird . Es ist detailliert nachlesbar in diesem Blog:
http://www.gekommenumzubleiben-donbosco.blogspot.com

Und da schließt sich der Kreis …. ohne finanzielle Mittel passiert einem soetwas, mit genug Geld wohl eher nicht.

Wenn es mittlerweile schon im kirchlichen Bereich nur darum geht, ob sich Investition in Bildung rechnet – bzw. ob man sich gute Bildung leisten will, und die Frage mit “Nein” beantwortet, hilft “bildungsnähe” des Elternhauses, Fürsorge und Engagement auch nicht weiter.
Bezahlen will solche Schulen niemand – noch nicht einmal die Kirchen.

Alle fordern solche Schulen, wir HATTEN sie.
Armes Deutschland, arme Kinder.

... Leserbrief : hat das Bistum so etwas nötig ?

aus der HAZ vom 04.12.2010

Ist das nötig ?
Zum Bericht "Ein Händedruck zum Abschied"

Erschütternd, ernüchternd, erschreckend ...
Dr. Wächter erklärte den Betroffenen und der Presse,
bei der Schließung der Don-Bosco-Schule handle es
sich um "Pläne", die in den nächsten Wochen besprochen
würden, danach würde Bischof Trelle eine Entscheidung
treffen ...

Beim Bischofsbesuch an der Don Bosco am 12.November
wurde klargestellt: Die Zerschlagung dieser Schule wurde
bereits vor Monaten - im Mai 2010 - beschlossen.

Die Betroffenen wurden vorgeführt und absichtlich im
Ungewissen gehalten. Hat das Bistum so etwas wirklich
nötig ?
EVA-MARIA WISCHNEWSKI-PETERSOHN
SÖHLDE


Danke an die HAZ für die Veröffentlichung !

Freitag, 3. Dezember 2010

Danke für den neuen Leserbrief !

Hildesheimer Allgemeine

       Nur schämen

Zu " Ein Händedruck zum Abschied"


Bischof Trelle hat als einzige Begründung
für die Schließung der Don-Bosco-Schu-
le sinkende Zahlen katholisch getaufter 
Schüler. So etwas sagt nicht ein ernsthaft
gläubiger und vorbildgebender Katholik.
In dem Maße, wie die katholische Kirche
an Maßstäben aus dem ewigen Gestern
festhält, laufen ihr die Täuflinge in Scharen
davon. Wenn man ihre weltfremden
Ausführungen hören muss, warum denn
eine erfolgreiche Schule nun plötzlich
überflüssig sein soll, und das, ohne unter
Schülermangel zu leidern, dann sage ich
Ihnen, da muss ich mich als damals aus
christlicher Überzeugung heraus ganz
eindeutig bewußt katholisch getaufter
Christ einfach nur noch schämen.
             MARCUS BÖHM, DIEKHOLZEN


Vielen Dank an Markus Böhm !

Der Leserbrief wir später unter Presse gespeichert.

Dienstag, 30. November 2010

Tat 1: noch ein Brief an Bischof Trelle

      
  Wir machen Theater:
   Titel:  Kirche braucht Visionen, oder:
            wir wollen die Don-Bosco unbedingt behalten

   1 :   noch ein Brief an Bischof Trelle
   2 :   ein Leserbrief an die Zeitung


  ... und die Fortsetzung folgt


.. und wenn es doch was bringt ?



... mal angenommen, es gibt noch die Möglichkeit die Schule zu retten...



würde der Bischof oder Dr. Wächter in der Schule anrufen und uns das mitteilen lassen,
obwohl sie die Schule gern los wären ?

Würden wir vorher mitgeteilt bekommen, daß sie sich von den Plänen verabschieden würden, wenn zu lange zu viel schlechte Presse und zu viel Gegenwehr zu erwarten ist ?



Ein ganz simples Beispiel - könnt Ihr gern mal ausprobieren :
Ihr sagt Eurem Kind, daß ihr plant, ihm den Computer wegzunehmen.
Grund: Ihr habt mehr als einen, es spart Geld und Platz.
Deshalb muß übergangsweise mehrere Jahre der älteste Computer benutzt werden.
Was macht euer Kind dann ?

Es wird erstmal geschockt und sauer sein. Und dann wird es euch erklären, warum genau dieser Computer ganz wichtig ist und das er dehalb behalten werden muß.
Der besagte Computer wurde gerade erst auf den neusten Stand gebracht !

Ihr bleibt dabei - der kommt weg. Wir brauchen ihn nicht. 

Wenn Euer Kind hartnäckig ist, sucht es nun  vielleicht jemanden der mit euch spricht.
Hilft das nicht, wird es sehr schlechte Laune haben, streiken und euch nicht mögen. 


Wenn Ihr hart drauf seid, tut  Ihr so als ob euch das egal ist. 
Eigentlich ist es das dann aber schon längst nicht mehr. 
Ist ja auch schon ein bischen peinlich den besseren Computer einstauben zu lassen,
... für andere teure Sachen war bisher genug Geld da.

Euer Kind erzählt überall, es darf bald nur noch auf dem ältesten, viel schlechteren
Computer lernen. Wegen der Kosten.



Wenn Ihr dann noch erzählt, Ihr habt das schon vor Monaten beschlossen - und
danach viel Geld in die Verbesserung gesteckt, wohlwissend, das der Computer
nur noch kurz benutzt werden darf, dreht euer Kind garantiert komplett durch 
und machen Euch so richtig Stress


.... so lange, bis Ihr befürchtet, daß die Leute, die euch wichtig sind,
finden, Ihr übertreibt es maßlos ( das wollt Ihr sicher nicht )

... oder Ihr wollt einfach wieder Frieden im Haus (das wollen wir ja meistens)



Denkt Ihr ernsthaft nicht nochmal darüber nach, ob der Computer nicht doch 
wichtig genug ist, um zu bleiben ?
Natürlich sagt Ihr nicht : "Ich habe den Plan geändert, weil du so nervst, und uns schlecht dastehen läßt", sondern : wegen der Argumente.

Hättet Ihr ernsthaft zwischendurch gesagt: "wenn du nicht aufhörst, dann bleibt
alles beim alten !" ? Garantiert nicht.


 Kommt uns bekannt vor ?
 Richtig. 
 Machen wir als Eltern, Schüler oder Lehrer jetzt so 
 richtig Theater ?
 Nein ?
 Haben wir gar nichts von unseren Kindern gelernt ?


Ich schon.
Ich habe nochmal richtig Theater gemacht.


Ihr auch ?

Wenn die Kisten für den Umzug in ein schlechteres Gebäude von einer handvoll
Lehrern gepackt werden müssen, und unsere Kinder im Turnraum unterrichtet werden,
brauchen wir nicht mehr darüber nachdenken, ob mehr Gegenwehr geholfen hätte.



Freitag, 26. November 2010

bisher kein Schließungsbeschluss .... in ganz großen Dimensionen denken !


















Widererwarten ist bisher noch kein Schließungsbeschluß bei der
Schule eingegangen. Licht am Ende des Tunnels ?

Wir glauben, kräftiges "Aufbäumen" bewirkt mehr, als man uns
jemals mitteilen wird. Wir können ja schließlich nicht verlangen,
daß uns gerade derjenige, der uns eigentlich schließen will,
mitteilt, das wir uns weiter wehren sollten oder müssten.

Wehrt euch weiter ! 

Schlimmstenfalls werden wir nicht das maximal mögliche, sondern 
nur mehr als erwartet erreichen, wenn wir weiterhin hartnäckig bleiben. 
Dazu brauchen wir aber immer noch Eure Hilfe ! 

Wir wollen auch keinen "toten Gaul reiten" aber wer sagt denn, 
daß wir schon auf einem toten Pferd sitzen ? 


Schreibt weiterhin Anfragen, Rückfragen und Emails (alle verlinkt), 
an die Stadt Hildesheim ... ist das Gebäude schon weitervermietet?
an den Bischof ... wir wünschen uns zu Weihnachten unsere Schule zurück
an Dr.Wächter (Leiter der Hauptabteilung Bildung) wir haben gute neue Konzepte
die Salesianer Don Boscos  ... wir brauchen nochmals Fürsprache für unsere Kinder
(sind nicht direkt mit der Schule verbunden, haben aber den gleichen Namenspatron), 
die Bischofskonferenz,z.Hd.Kommission für Erziehung und Schule, über die Pressestelle
...  Kinder sind die Zukunft der Kirche, die katholischen Schulen wollen die Schwachen stärken
den Bundespräsidenten ...  Befürwortung für engagierte Schule - wir sind eine
Bildungsoffensive und wollen es bleiben. Zieht sich das Bistum zu Lasten der
öffentlichen Hand aus Haupt- und Realschulen zurück ?
den Pabst (über den Postmaster des Vatikans) 
und da der Pabst nächstes Jahr einen Besuch "zu Hause" machen wird ....
Heiliger Vater, bitte setzen Sie sich für unsere Kinder ein !



Größenwahn ? Vielleicht. 
Verzweiflung ? Etwas. 
Hoffnung ? Immer.
Nicht nur in kleinen Dimensionen denken !
Kümmert euch, solange wir hier noch ein Dach über dem Kopf haben!
 

" Jeder Augenblick Zeit ist ein Schatz
und jeder Augenblick, den du gut nützt,
ist ein Schatz, den du gewinnst."
(Hl. Don Bosco)

Mittwoch, 24. November 2010

Schülerrückgang & Statistik .... leider wahr, ABER ...

Auf unsere Frage, woher die Prognosezahlen kommen, bekamen wir in Gesprächen mit Dr. Wächter keine Angaben.


Wir haben mal nachgesehen




Die Niedersächsische Landesregierung hat in Fortführung der Verwaltungsmodernisierung mit Wirkung vom 1.3.2008 den Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN) gegründet.
 Der Landesbetrieb bündelt unter einem Dach die Aufgaben des zentralen landesinternen IT-Dienstleisters für Niedersachsen und der Landesstatistikbehörde

wir haben dort die Bevölkerungsvorausberechnung mit dem -Basisjahr 2009- nur für die 
STADT Hildesheim anzeigen lassen, und auch Erstaunliches gefunden:

Zum besseren Lesen anklicken
 

































hier nochmal die Gruppe bis 20 Jahre also "Schüler" :
laut der statistischen Landesbehörde wird bis 2031 wieder ein Zuwachs von Kindern
von 0 - 15 Jahren für 2031 gegenüber den Geburtenzahlen von 2008 erwartet.


ABER:






















15283 Kinder 10 -15 Jahre 2010 = 100%
13401 Kinder 10 -15 Jahre 2015 =  87%
11875 Kinder 10 -15 Jahre 2021 =  78%

heutige Klassenstärke von 28 Kindern:  2015 ein Rückgang auf 24,5 Schüler
heutige Klassenstärke von 28 Kindern:  2020 ein Rückgang auf 21,8 Schüler
insofern also soweit korrekt.




Was könnte man dagegensetzen ?


dem Trend entgegen könnte man weiterhin um die 26-28 Kinder pro Klasse erhalten, wenn ein interessanter Standort geboten wird, mit guter / bester Ausstattung, guter Busanbindung, gutem Lernumfeld, engagierten Lehrern ...

Das gibt es hier alles - statt Schließung könnte man auch intensiv werben.

Oder die bewußte Entscheidung für intensiveres Lernen in kleineren Klassen treffen.
Beides sind gute Möglichkeiten die wir vorgeschlagen haben.



Geht es wirklich um die sinkenden Geburten/ Schülerzahlen ?



Werden die katholischen Gymnasien wie das Josephinum auch weniger Klassen aufnehmen dürfen, oder die Marienschule, damit sie für den Rückgang 2020 vorbereitet sind ? 
Das wurde angekündigt, wir glauben es aber erst, wenn wir die Klassenanzahl für Herbst 2011 sehen.

Wenn dort die derzeitige Klassenanzahl auch für  2011 bestehen bleibt, würde die Schließung der Don-Bosco Schule nicht eine Reaktion auf die sinkenden Schülerzahlen an sich sein, sondern es ginge dann nur darum den Bereich der Haupt und Realschulen zu schrumpfen.

Dienstag, 23. November 2010

... Nachlese, Kehrwieder am Sonntag 21.11.


.. die Hoffnung stirbt zuletzt.
Auch David hatte gegen Goliath eigentlich keine Chance, aber ....

Sonntag, 21. November 2010

....... ein neuer Leserbrief für unseren Blog, vielen Dank !

Leserbrief zur Schulschließung der Don Bosco Schule Hildesheim



Herr Bischof, Herr Bischof !!!


Der Ärger über die Katalogisierung von Kirchen z.B. in die Stufe C2 = „für die pastorale Entwicklung nicht unbedingt notwendig“ vor zwei Jahren ist noch nicht verraucht ! Musste sich das Generalvikariat den Vorwurf gefallen lassen, die Kirchenschließungen über die Köpfe der treuen Katholiken z.B. in den Stiftsdörfern des Borsumer Kaspels hinweg beschlossen zu haben.


Nunmehr schockte das Bistum die Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrer, Ehemaligen und Freunde der Don Bosco Schule Hildesheim mit der Nachricht von der Schulschließung in 2013.


Auch hier werden das hoch motivierte Lehrerkollegium, der Schulelternrat, die Eltern und die Kinder und Jugendlichen kompromisslos vor vollendete Tatsachen gestellt. Wieder eine Ohrfeige für aktive Christen !


„Jeder Mensch ist einzigartig und wertvoll, mit Stärken und Schwächen, von Gott geliebt.“


Nach diesem Motto vom Schulpatron, dem italienischen Priester und Ordensgründer Don Bosco machen es sich die Verantwortlichen des Lehrerkollegiums täglich zum Ziel, den Schülerinnen und Schülern neben den Lehrinhalten der sehr verdichteten Lehrpläne auch eine Glaubensgrundlage basierend auf dem religiösen Leben der Schule nahe zubringen.


Die Schüler lernen durch Sozialkompetenztraining und z.B. das Sozialpraktika (z.B. auf dem Soldatenfriedhof Beslau, dem ehemaligen Konzentrationslager in Auschwitz oder sozialen Einrichtungen in Hildesheim) die heutzutage so groß geschriebenen Werte wie Toleranz und Integration von Minderheiten.


Das schulischen Leben ist geprägt von religiösen Impulsen (Morgenkreis, Gottesdienste und Tage der religiösen Orientierung). In religionspädagogischen Arbeitskreisen werden die Fragen des religiösen Schullebens weiterentwickelt. Der christliche Glauben wird bei den Kindern gestärkt und fundamentiert.


Durch die Schließung dieser Schule gibt das Generalvikariat ohne Not das wertvollste Gut auf, welches sie hat: Unsere Kinder und Jugendlichen sind die Zukunft unserer christlichen, abendländischen Kultur !


Die anderen entscheidenden Vorteile der Don Bosco Schule (Lage am Rande der Stadt mit guter Busanbindung und nicht in der engen Innenstadt, großzügiges Schulgelände mit grünem Pausenbereich, modernste Fachräume, fachliche Zusammenarbeit mit den Lehramtsstudenten der Uni) sowie die vielen erzielten Auszeichnungen (Umweltschule, Gütesiegel für Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule, „goldene Treppe“ für außergewöhnliche Initiativen und besonderes Engagement für Ausbildung in Niedersachsen) wurden in den bereits veröffentlichten Leserbriefen ja bereits thematisiert.


In der Historie des Bistums haben viele Bischöfe die Glaubensgemeinschaft der katholischen Christen gestärkt und den Christen auf damals übliche Weise die Botschaften des christlichen Glaubens vermittelt. Beispielhaft sei Bischof Bernward genannt, der mit der Bernwardstür ein für damalige Zeiten beeindruckendes Medium schaffte, um Büßer zu belehren und den Menschen die Glaubensinhalte des alten Testaments sowie der Glaubensphilosophie von Jesus Christus zu vermitteln. Auch Bischof Josef Homeyer war es während seiner Amtszeit ein besonderes Anliegen, die Kirche von Hildesheim in Auseinandersetzung mit der modernen Gesellschaft zukunftsfähig zu machen.


Die engagierten Pfarrer in den kleinen Kirchengemeinden und die Lehrerinnen und Lehrer an der Don Bosco Schule haben doch das gleiche Ziel: Menschen für die Sache Jesu zu begeistern ! Ob die Fortführung der „Eckpunkte 2020“ in der derzeitig krassen Interpretation als zukunftsfähig bezeichnet werden kann, bleibt abzuwarten. Ich hoffe nur, dass unser Bischof Norbert Trelle nicht in die Historie eingeht unter dem Motto „Die katholische Kirche schafft sich ab !“. Herr Bischof, überdenken Sie Ihre Entscheidung, die Don Bosco Schule muss bleiben


Josef Sander, Machtsum

Freitag, 19. November 2010

... das Bistum müsste nur wollen

Zitat eines unserer Leser: 
" ... kürzlich (wurde) die Seminarkirche für 500.000 Euro restauriert und mit einem bescheidenen Altar aus türkischem Marmor ausgestattet.
Begleitet wurde die Zeremonie durch musikalische Beiträge der Don-Bosco-Schüler.
Noch Fragen ?"



Wir danken für diesen Beitrag und fügen etwas Begleitinfo an:
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Neuer Altar in der Seminar-Kirche wird eingeweiht
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Mittwoch, 17. November 2010 um 06:41 Uhr, Radio Tonkuhle 
( Anmerkung: die Einweihung fand am 11.12., also am Tag VOR dem Bischofsbesuch statt )
Hildesheim.

Bischof Norbert Trelle hat den  Altar der umgebauten Seminar-Kirche eingeweiht. Für das neue Konzept der Kirche wurden Einbauten und Wandtapeten sowie die Stufen zum bisherigen Altarraum entfernt. In den Fußboden und an der Decke wurde eine Heizung integriert sowie Elektrik und Beleuchtung erneuert. Bei der Einrichtung der Kirche hat man sich auf das Notwendigste beschränkt. Auf dekorative Bilder und Blumen habe man bewusst verzichtet. Die Kirche sei ohne Zierde, die Zierde sei der Mensch, erklärte Trelle. Der Umbau der Kirche kostete insgesamt 495.000 Euro. _____________________________________________________________________


Vor diesem Hintergrund ist vielleicht noch leichter zu verstehen, was wir mit unserem Eindruck meinen, daß wir zwar sehr gute Schüler haben und auch gern zu Aufführungen, Ausstellungen und ähnlichem eingeladen werden, aber unsere Schule dem Bistum keinen zusätzlichen Euro wert ist.

Ganz egal wie gut sie ist. Das ist doch äußerst seltsam...

Wir bekommen nicht mal die Chance die Schule durch neue Konzepte zu retten. 

Unsere Schule ist vom Handwerk, von der Universität, vom Bund der deutschen Ingenieure, von der Industrie und von Politikern so anerkannt, daß sie versuchen uns vor der Schließung zu bewahren. Sie wird von Don-Bosco-Eltern sehr geschätzt und entlässt gut ausgebildete und vorbereitete Schüler ins Leben.

Würde unser Bistum ehrlich prüfen wie gut diese Schule ist, könnte das Bistum unsere Schule gar nicht schließen.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg - und wir als Eltern, sowie das Kollegium haben dem Bistum bereits bewiesen, daß wir uns sehr engagieren wollen und können - das Bistum muß nur wollen und den" Plan " ändern. In Gebäude wird hier lieber investiert als in Bildung - und unsere Kinder. 

 
... der einzige Fehler der Schule ist, daß sie leider bei Grundschuleltern nicht besonders bekannt ist, aber das hat sich sicher bereits geändert.